Nobby's Rezepte: Fleischgerichte

-- Derzeit sind 14 Rezepte für Fleischgerichte eingetragen. --

Auf dieser Seite findest Du folgende Rezepte:

Andalusische Paella (Fleischpaella)

Barberie-Entenbrust in Cognacrahm

Bärlauch-Maultaschen

Bifteki

Das "perfekte" Steak

Grillsteaks in Zwiebel- / Honigmarinade

Kalbsrahmgulasch

Knusprige Weihnachtsgans auf Apfelrotkohl

Lammfleisch mit Kritharaki

Lammrouladen

Party-Frikadellen

Pikantes Rinderragout

Schweinefilet-Medaillons auf Rahmsauerkraut

Tandoori-Hähnchenpieße

Die Rezepte sind jeweils für 6 Portionen ausgelegt.


Andalusische Paella (Fleischpaella)

Zutaten:
(für 4 Personen)
120g Rundkornreis
4 Hähnchen-Unterschenkel
1 kleineres Kaninchen (oder 500g Lammfleisch oder Wildschwein) in Stücke zerteilt
1/2 Chorizzo (scharfe spanische Salami)
50g Speckwürfel
100g tiefgekühlte Erbsen
2 rote Paprika-Schoten
2 Zehen Knoblauch
2 Schalotten
ca. 1l Hühnerbrühe
0,2g Safran
Olivenöl
Pfeffer


Zubereitung:
In einer guten Pfanne (es muss keine Paella-Pfanne sein) ca. 1 EL Olivenöl leicht erhitzen; zuerst die Hähnchenteile, danach das andere Fleisch scharf anbraten und in den vorgeheizten Backofen (200 Grad - 30 Minuten) geben. Dann wieder etwas Olivenöl dazugeben, die gewürfelten Schalotten, den Speck und den gehackten Knoblauch anschwitzen, den gewaschenen Reis dazugeben, nochmals kurz anschwitzen und mit einem guten halben Liter Hühnerbrühe ablöschen; die angebratenen Hähnchen- und Fleischstücke dazugeben. Immer wieder umrühren und gelegentlich etwas Brühe nachgießen (bis kurz vor dem Ende der Garzeit sollte die Konsistenz leicht "suppig" sein. Die Erbsen und den in ca. 5mm große Würfel geschnittenen Paprika unterrühren, das Safranpulver (oder die Safranfäden) und etwas Pfeffer zugeben, nochmals etwas Brühe nachgießen und umrühren. Die Brühe sollte jetzt in den nächsten ca. 10 Minuten verdampfen, die Paella sollte die Konsistenz eines Risottos erhalten.

Tipp: Ein leicht gekühlter Rotwein (am Besten einen Rioja) oder einen schönen Beaujolais Nouveau oder Primeur servieren.

Rezeptdownload: Andalusische Paella (Fleischpaella)

Barberie-Entenbrust in Cognacrahm

Zutaten:
(für 4 Personen)
900g Barberie-Entenbrust
6cl Cognac
100ml flüssige Sahne
100ml Sahne (steif schlagen)
100g Creme fraiche
100ml dunkle Bratensoße (Jus)
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Die Entenbrüste auf die Fettseite legen und von jeder Seite her das Fleisch so weit wie möglich zurückschieben, um das überschüssige Fett abschneiden zu können. Diese Fettstreifen werden in kleine Würfel geschnitten und in einer heißen Pfanne ausgelassen. Die Brüste umdrehen und das Fett fast bis zum Fleisch kreuzweiße einschneiden. Die röschen Grieben aus der Pfanne nehmen und die Brüste kurz scharf anbraten. Zuerst die Fleisch- und dann die Fettseite. Salzen und pfeffern und in den auf 85 Grad erhitzten Backofen geben und ca. 90 Minuten garen. Das Fett salzen und pfeffern, in eine Tasse abgießen und die Grieben zugeben (Du hast jetzt etwas Griebenschmalz von der Ente, ideal für Krautgerichte oder als Brotaufstrich.). Die Creme fraiche, die flüßige Sahne, die Bratensoße und den Cognac in die Pfanne geben und kurz aufkochen. Sollte die Soße zu dünn sein, kann man sie mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke abbinden. Kurz vor dem Servieren die geschlagene Sahne unterziehen.

Tipp: Dazu passen ein schönes, buntes Gemüse, Kartoffelgratin und ein schöner, trockener Rotwein, zum Beispiel ein Bordeaux oder Merlot.

Rezeptdownload: Barberie-Entenbrust in Cognacrahm

Bärlauch-Maultaschen

Zutaten:
Für den Teig:
75g Hartweizengrieß
150g Weizenmehl
2 Eier
4EL Bärlauchpesto
Salz
Pfeffer
evtl. etwas Wasser
Für die Füllung:
250g gemischtes Hackfleisch
1 altbackenes Brötchen
100g geriebener Käse
2TL Senf
1 Ei
1 Eiweiß (das 2.te Eigelb mit etwas Milch für die Maultaschen bereitstellen)
4EL Bärlauchpesto
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Das Brötchen in lauwarmen Wasser aufweichen. Aus den Teigzutaten einen Nudelteig herstellen und etwa 30 Minuten in Folie eingewickelt im Kühlschrank ruhen lassen. Das Hackfleisch in der Zwischenzeit mit dem ausgedrückten Brötchen, dem Käse, dem Senf, dem Ei (und dem Eiweiß) und den Gewürzen vermischen. Den Nudelteig etwa 1mm stark auswellen. Dann in etwa 10cm hohe , waagerechte Steifen schneiden. Von einer Seite aus anfangen, die Füllung nach folgendem Schema zu verteilen: Etwa 3cm Rand lassen, dann eine etwa walnussgroße Portion auf den Teig legen, etwa 10cm Abstand lassen, dann die nächste Portion Füllung usw. Das Eigelb mit etwas Milch glattrühren, und die Ränder um die Füllung dünn damit einstreichen. Dann jeweils etwa 3cm neben der Füllung die Teigstreifen senkrecht schneiden. Jetzt zusammenklappen und den Rand mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken. Auf ein bemehltes Schneidbrett legen. Wenn alle Maultaschen geformt sind, einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Maultaschen etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Tipp: Dazu passen eine fruchtige Tomatensoße, ein frischer, knackiger Salat und ein schöner, trockener Rotwein, zum Beispiel ein Chianti oder ein trockener Lambrusco.

Rezeptdownload: Bärlauch-Maultaschen

Bifteki

Zutaten:
(für 4 Personen)
800g Hackfleisch
200g Fetakäse
6 - 8 Zehen Knoblauch
1 Bund Blatt-Petersilie
Rosmarin
Oregano
Paprikapulver (edelsüß)
Cayenne-Pfeffer
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Das Hackfleisch mit dem kleingehackten Knoblauch, der gehackten Petersilie und den Gewürzen pikant, aber nicht zu salzig abschmecken. In 8 Portionen aufteilen und zu flachen, ovalen Fladen formen. Den in 8 Streifen á 1cm geschnittenen Fetakäse auf eine Hälfte der Flade legen und die andere darüberklappen. Die Ränder zusammendrücken und darauf achten, das der Schafskäse komplett vom Brät umschlossen ist. Am Besten schmecken die Biftekis vom Holzkohlegrill.

Tipp: Tipp: Dazu reicht man frisches Baquette und Zaziki (das Rezept findet ihr bei den Salat-Rezepten).

Rezeptdownload: Bifteki

Das "perfekte" Steak

Zutaten:


Zubereitung:
Hallo,
immer wieder werde ich gefragt, warum meine Steaks so zart sind.
Leider muss ich euch enttäuschen: Es gibt kein Geheimnis!

Für gute Steaks muss man jedoch einige Punkte beachten:
1.) Das Fleisch sollte nicht im Supermarkt, sondern von einem Metzger eures Vertrauens stammen. Chemie und Wasser sind sicherlich nützliche Dinge - aber eben da, wo sie reingehören!
2.) Ein Steak muss nicht immer mager sein! Natürlich möchte niemand auf purem Fett rumkauen, aber ein bisschen durchwachsen kann das Fleisch schon sein. Fett ist ein Geschmacksträger!
3.) Die Pfanne sollte heiß sein. Dies kann man einfach testen, indem man einen Spritzer Wasser in die Pfanne gibt. Verdampft er gleich, ist die Hitze ok, hält er sich einige Sekunden ist die Pfanne zu kalt und zischt's und der Spritzer ist sofort weg, ist die Pfanne zu heiß! Nicht zuviele Steaks auf einmal in die Pfanne geben. Wenn die Fleischmenge zu groß ist, kühlt die Pfanne zu stark ab und das Fleisch fängt an zu kochen - Ergebnis: Zähe "Schuhsohlen".
4.) Das Bratfett (aber nur ein klein wenig) darf nicht verbrennen und sollte von hoher Qualität sein. Aber bitte kein Olivenöl oder andere hochwertige Öle verwenden. Das Öl hält der Brattemperatur nicht stand und kann giftige Nebenprodukte entwickeln. Also lieber ein Bratfett kaufen (z.B. die flüßigen Sorten von Biskin, Rama, etc.)
5.) Nicht jeder will sein Steak blutig, aber je kürzer das Fleisch in der Pfanne ist, umso saftiger und zarter bleibt es. Die Garzeiten sind je nach verwendeter Pfanne und Herd durchaus unterschiedlich, aber es gibt einen Trick: Fühlt sich das Fleisch (mit dem Finger darauf drücken) wie die eigenen Backen an, ist es noch blutig, fühlt es sich so fest an, wie die Nasenspitze, ist es durch; alles was vom Gefühl her irgendwo dazwischen liegt, sind die verschiedenen Stufen von Medium bis rosa (je härter desto durchgebratener).
6.) Gewürzt wird nach dem Braten!!! Salz zieht Wasser an, wird das Fleisch roh gewürzt, können sich beim ersten Kontakt mit der heißen Pfanne die Poren nicht schließen und das Fleisch wird trocken. Am Besten mit schwarzem Pfeffer frisch aus der Mühle würzen. Das Salz kann auch gerne aus der Mühle sein, sollte aber aus dem Meer stammen.

Mit diesen Tipps gelingen eigentlich jedem zarte, saftige Steaks.

Tipp:

Rezeptdownload: Das "perfekte" Steak

Grillsteaks in Zwiebel- / Honigmarinade

Zutaten:
(für 4 Personen)
8 Schweinrückensteaks a 100g
2 große weiße Zwiebeln
100ml Sonnenblumenöl
Cayenne-Pfeffer
2EL Honig
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Die Steaks sollten eine Nacht lang mariniert werden. Dazu die Steaks mit den in Ringe geschnittenen Zwiebeln, den Gewürzen, dem Öl und dem Honig mischen und in einer verschließbaren Plastikschüssel über Nacht in den Kühlschrank geben. Zum Grillen die Steaks etwas abtropfen lassen und die Zwiebelringe gleichmäßig darauf verteilen.

Tipp: Tipp: Dazu reicht man frisches Baquette und knackige Salate.

Rezeptdownload: Grillsteaks in Zwiebel- / Honigmarinade

Kalbsrahmgulasch

Zutaten:
(für 4 Portionen)
800 g Kalbsgulasch (für starke Esser eher 1 kg)
200 ml Creme Fraiche
500 ml Sahne
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer aus der Mühle
etwas Tomatenmark
etwas Zucker
2 TL Zitronensaft
Wasser


Zubereitung:
Das Fleisch portionsweise in einer Pfanne scharf anbraten um eine schöne braune Farbe und vor allem herrliche Röstaromen zu bekommen. Während des Anbratens mit Salz und Pfeffer würzen.
Die von allen Seiten gebräunten Fleischwürfel in einen Topf geben.
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, den Keim aus dem Knoblauch entfernen und alles fein würfeln.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in die inzwischen freie Pfanne geben und schön glasig andünsten; etwas Zucker und das Tomatenmark zugeben und mit etwas Wasser ablöschen. Diesen Vorgang etwa 3 - 4 mal wiederholen, bis das Duxelles eine schöne braune Farbe hat.
Jetzt nochmals ablöschen und dann mit der Sahne, der Creme Fraiche, dem Zitronensaft und dem Cognac in den Topf geben.
Bei schwacher Hitze etwa 1 Stunde simmern lassen, bis das Fleisch schön zart ist.

Tipp: Dazu passen handgeschabte Spätzle und ein knackiger Kopfsalat.

Rezeptdownload: Kalbsrahmgulasch

Knusprige Weihnachtsgans auf Apfelrotkohl

Zutaten:
(für 4 Personen)
Für die Gans:

1 Gans mit ca. 4 kg
2 große süß-saure Äpfel (Boskop)
2 große Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Beifuß
Salbei
Butter
Küchengarn zum Binden
Salz und Pfeffer
Für den Rotkohl:
1 großer Kopf Rotkohl
1 Zwiebel
1 süß-saurer Apfel (Boskop)
3 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
ca. 0,5l Apfelsaft
Gänseschmalz
2-3TL Speisestärke
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Der Gans:
Die Gans waschen und trockentupfen. Mit dem Knoblauch ausreiben. Die Flügelspitzen, den Hals und die Innereien beiseite legen. Die Äpfel und Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. In die Gans geben und die Gans schön kompakt mit dem Garn binden. Salzen und Pfeffern und in einem Bräter in den 170 Grad heißen Ofen geben. Etwa alle 20 Minuten mit etwas flüssiger Butter bepinseln und leicht nachsalzen. Nach ca. 2 Stunden den geriebenen Beifuss und 3 gehackte Salbei-Blätter darüberstreuen. Noch 2 mal mit Butter bestreichen. Dann (also nach 160 Minuten) den Bräter aus dem Ofen holen, die Gans auf dem Rost wieder in den Ofen schieben (Blech zum Auffangen vom Fett darunter geben), die angebratenen Flügelspitzen, den Hals und die Innereien in den Bräter geben und mit etwa 1 Liter Wasser aufgießen. Das Fett abschöpfen und die Soße abpassieren. Die Soße einreduzieren und mit Stärkemehl abbinden.
Des Rotkohls:
Den Kohlkopf vom Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. In etwas Schmalz die geschälte, kleingeschnittene Zwiebel glasig werden lassen. Den Apfel schälen und in feine Scheibchen schneiden. Das Rotkraut in den Topf geben, die Apfelstücke zugeben und mit dem Apfelsaft auffüllen. Salzen und das Lorbeerblatt und die Nelken zugeben. Bei milder Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Eventuell etwas Wasser nachgießen. Mit der angerührten Stärke abbinden. Zum Schluss mit etwas Pfeffer den Geschmack abrunden. Am Besten schmeckt das Rotkraut, wenn man es einen Tag vorher zubereitet und aufwärmt!
Anrichten:
Das Rotkraut in Schüsseln geben. Die Gans auf eine große Platte legen und am Tisch tranchieren. Nicht ganz einfach, aber ein Muss für die festliche Stimmung!!!

Tipp: Dazu reicht man am Besten Kartoffel-Klöße und einen trockenen Rotwein.

Rezeptdownload: Knusprige Weihnachtsgans auf Apfelrotkohl

Lammfleisch mit Kritharaki

Zutaten:
(für 6 Personen)
1kg Lammkeule
300g Kritharaki (griechische Reisnudeln)
1 große Zwiebel
200g Feta-Käse
Olivenöl
Butter
Tomatenmark
Saft von 1 Zitrone
etwas Oregano
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Die Lammkeule mit Zitronensaft beträufeln und mit dem Oregano, Salz und Pfeffer würzen. In einer Kasserolle etwas Olivenöl erhitzen. Die Lammkeule in die Kasserolle legen und im Backofen bei 200 Grad Celsius etwa 40 Minuten lang braten. Dann mit ca. 200ml heißem Wasser übergießen und im auf 170 Grad Celsius herunterschaltetem Backofen zugedeckt eine weitere Stunde schmoren. Das Fleisch aus der Kasserolle nehmen, in Alufolie legen, mit Butterflocken bestreuen, einwickeln und wieder in den Ofen legen. In die Kasserolle mit dem Bratensaft noch etwa 600ml Wasser geben, etwas Tomatenmark, den feingehackten Knoblauch, die in feine Würfel geschnittene Zwiebel, Salz und Pfeffer zugeben. Gut durchrühren, die Kritharaki einstreuen und ebenfalls wieder (diesmal allerdings ohne Deckel) in den Backofen geben. In den nächsten 25 Minuten gelegentlich umrühren. Jetzt die Lammkeule aus dem Ofen nehmen, das Fleisch vom Knochen lösen, auf den Kritharaki in der Kasserolle verteilen und mit dem in Würfel geschnittenen Feta-Käse noch etwa 10 Minuten überbacken. In der Kasserolle servieren.

Tipp: Ideal dazu wäre ein knackiger Salat mit einem Olivenöl-/Zitronensaft-Dressing.

Rezeptdownload: Lammfleisch mit Kritharaki

Lammrouladen

Zutaten:
(für 6 Personen - oder 4 sehr gute Esser)
2 Lammlachse (ausgelöster Seitenstrang des Rückens)
500g Lammhack
200ml Sahne
5 Scheiben Toastbrot
20 dünne Scheiben Speck
2 große Karotten
500g grüne Bohnen
2 Zehen Knoblauch
Provence-Kräuter
Salz und Pfeffer
kräftige Alufolie (oder eben doppelt legen)


Zubereitung:
Die Lammlachse in einer Pfanne kurz und scharf anbraten, auf einem Teller abkühlen lassen. Die Bohnen putzen und blanchieren. Die Karotten mit einem Sparschäler schälen und danach der Länge nach in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls blanchieren. Das Lammhack zusammen mit dem Knoblauch, etwas Provence-Kräutern, ca. 2 TL Salz und Pfeffer aus der Mühle zusammen mit dem Toast und der Sahne in einer Küchenmaschine zu einem Brät hächseln (dies sollte schnell gehen, damit das Brät nicht zu warm wird und evtl. gerinnt. Wem das zu heikel ist, oder wer keine Küchenmaschine hat, es geht auch mit Fleischbrät vom Metzger, dann ca. 800g kaufen). 2 größere Stücke Alufolie flach auslegen. Jeweils 10 Scheiben Speck dicht nebeneinander und leicht überlappend auf der Folie auslegen (die Fläche sollte etwas länger als jeweils ein Lammlachs sein). Mit einer dünnen Schicht des Bräts bestreichen (am Besten geht's, wenn man eine Palette und etwas heißes Wasser zum Tunken der Palette hat). Jetzt werden in der Mitte der Länge nach und ca. 10 cm breit die Bohnen ausgelegt und etwas ins Brät gedrückt. Wieder eine dünne Schicht Brät aufstreichen. Jetzt werden über der "Bohnenstelle" ebenfalls der Länge nach die Karottenscheiben aufgelegt. Diese salzen und pfeffern. Dann werden die Lammlachse aufgelegt, und die Alufolie wird aufgerollt und an den Enden wie ein Knallbonbon gewickelt. Diese Rollen brauchen ca. 1,5 Stunde bei 180 Grad Celsius im Ofen (mittlere Schiene - Vorsicht, durch den Speck läuft Fett aus, also am Besten in eine Auflaufform legen).

Tipp: Da der Ofen schon mal an ist, empfehle ich als Beilage einen Kartoffel-Gratin (das Rezept findet ihr unter Beilagen) und als Gemüse-Beilage entweder grüne Bohnen oder Broccoli.

Rezeptdownload: Lammrouladen

Party-Frikadellen

Zutaten:
(für 10 Personen)
1kg gemischtes Hackfleisch
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 Zehen Knoblauch
2 Eier
3 altbackene Brötchen
2TL Senf
1 Bund Blatt-Petersilie
Rosmarin
Oregano
Paprikapulver
Cayenne-Pfeffer
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Die Brötchen ca. 10 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen, danach ausdrücken. Das Hackfleisch mit dem gesamten Zutaten und den Gewürzen gut vermischen. Die Masse ca. 30 Minuten durchziehen lassen und nochmals abschmecken. Dann in einer Pfanne bei mittlerer Hitze die zu kleinen Frikadellen geformte Masse ausbacken. Am Besten schmecken die Frikadellen, wenn Sie noch warm sind, man kann sie aber auch gut vorbereiten und dann in Alufolie gewickelt in einem 150 Grad heißen Backofen ca. 1 Stunde lang erhitzen.

Tipp: Natürlich sind das keine 10 vollwertigen Portionen, denn dazu reicht man ja sowieso frisches Baquette und verschiedene Salate (Rezepte findet ihr über diesen Link).

Rezeptdownload: Party-Frikadellen

Pikantes Rinderragout

Zutaten:
(für 4 Portionen)
800 g Rinderhüfte (vom Metzger in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden lassen)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 rote Paprikaschoten
4 Fleischtomaten
etwas Chili
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Das Fleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Die Tomaten schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Paprika ebenfalls würfeln (etwa 5 mm große Würfel). Den Knoblauch schälen, den keim entfernen und auch fein würfeln.
Das Fleisch in einer Pfanne scharf anbraten, die Zwiebelwürfel und den Knoblauch zugeben, dann die Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und zugedeckt bei milder Hitze etwa 1 Stunde schmoren.
Zum Schluss die Paprikawürfel zugeben und noch einmal kurz aufwallen lassen.

Tipp: Dazu passen hervorragend italienische Knödel (das Rezept dafür findet Ihr unter Beilagen).

Rezeptdownload: Pikantes Rinderragout

Schweinefilet-Medaillons auf Rahmsauerkraut

Zutaten:
(für 4 Personen)
Für das Fleisch:

800g Schweinefilet am Stück
Bratfett
Salz und Pfeffer
Für das Rahmsauerkraut:
500g frisches Sauerkraut vom Metzger
1 weiße Zwiebel
etwas Zucker
200ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
200g Creme fraiche
200g Frühstücksspeck in dünnen Scheiben
1/2 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Vom Fleisch:
Das Filet von der Silberhaut trennen, die Kette (der Fleischstrang seitlich am Filet) und eventuelle Fettreste abnehmen und in 3-4 cm starke Scheiben (pro Person rechnet man 3 solcher Medaillons) schneiden. Zur Spitze hin etwas stärkere Stücke schneiden. Die Filet-Medaillons in eine heiße Pfanne mit wenig Bratfett geben. Zwischen den Medaillons sollte jeweils mindestens 1 cm Abstand sein, sonst könnte der Pfanneninhalt anfangen zu kochen. Beide Seiten scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern und auf ein Backblech setzen. Im 100 Grad heißen Ofen ca. 15 Minuten garziehen lassen. In der Pfanne die Speckstreifen schön rösch anbraten.
Des Rahmsauerkrauts:
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. In einem Topf Butter zergehen lassen, die Zwiebelringe darin glasig werden lassen. In der Zwischenzeit das Kraut kurz in einem Sieb mit Wasser abspülen. Etwas Zucker, das Sauerkraut, die Gemüsebrühe und die Gewürze dazugeben und zugedeckt ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Abschmecken und die Creme fraiche einrühren.
Das Anrichten:
2-3 Löffel Rahm-Sauerkraut auf die Tellermitte geben und einen nicht zu spitzen Haufen formen. Die Medaillons auf dem Kraut verteilen. Zum Schluss den röschen Speck über die Filets und das Kraut geben und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Guten Appetit!

Tipp: Zu diesem Gericht passen gleich mehrere Weißweine: Chablis oder Riesling oder Gewürztraminer oder Weißburgunder. Und als Beilage Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Rezeptdownload: Schweinefilet-Medaillons auf Rahmsauerkraut

Tandoori-Hähnchenpieße

Zutaten:
(für 4 Personen)
700g Hähnchenbrust ohne Haut
200g Naturjoghurt
2 Zehen Knoblauch
2EL Tandooripaste
2EL geschmolzenes Ghee oder Butterschmalz
3 Limonen
2TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
18 Schaschlikspieße (z.B. von Fackelmann)


Zubereitung:
Die Hähnchenbrüste würfeln, auf die gefetteten Spieße verteilen und auf ein Platte legen. Aus dem sehr fein gehackten Knoblauch, dem Joghurt und der Tandooripaste eine Marinade herstellen. Mit dieser die Spieße gleichmäßig einreiben. Mit Alufolie abdecken und ca. 4 - 5 Stunden marinieren. Dabei mehrmals wenden. Den Backofen auf 220 Grad Celsius erhitzen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen, diese mit Ghee bestreichen und die Spieße ca. 8 Minuten von jeder Seite im vorgeheizten Backofen grillen. Zwischendurch immer wieder mit geschmolzenem Ghee bestreichen. Die Spieße sind fertig, wenn die Oberfläche zart gebräunt ist und sich das Fleisch fest anfühlt. Die fertigen Spieße mit Garam Masala bestreuen und 2 Schnitze Limone auf den Teller geben. Besonders gut schmecken die Spieße vom Holzkohlegrill.

Tipp: Zu diesem Gericht passen sehr gut Duftreis und Curry-Gemüse.

Rezeptdownload: Tandoori-Hähnchenpieße


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Rezeptdownload: Schweinefilet-Medaillons auf Rahmsauerkraut

Rezeptdownload: Tandoori-Hähnchenpieße


Viel Spaß beim Genießen!

Euer Nobby

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